Gruppen

Projekte
1997 – 2003

Galerie für Gegenwartsstricken
Museum für werdende Kunst
Eutropa
Kidnapping Europe

Konzeptionelle, prozess- und dialogorientierte Gruppen und Projekte, die Tausch und Austausch als Kompositionselemente einbezogen. Formate, die soziale Plattformen nicht als Ergebnis, sondern als Ausgangssituationen verstanden. Mit ihnen und ihren situativen Prozessen wollten wir Raum und Poesie in Bezug zueinander und in Bewegung miteinander bringen. Mit medial offenen, verbindenden und verbindlichen Handlungen suchten wir Verstrickungen und Verwebungen, die dynamische Strukturen und Systeme bildeten, die Öffnungen und Wege als Kompositionselemente für Blickpunktwechsel und Reflexionsschleifen anboten.

Galerie für Gegenwartsstricken
Museum für werdende Kunst
Eutropa
Kidnapping Europe

Konzeptionelle, prozess- und dialogorientierte Gruppen und Projekte, die Tausch und Austausch als Kompositionselemente einbezogen. Formate, die soziale Plattformen nicht als Ergebnis, sondern als Ausgangssituationen verstanden. Mit ihnen und ihren situativen Prozessen wollten wir Raum und Poesie in Bezug zueinander und in Bewegung miteinander bringen. Mit medial offenen, verbindenden und verbindlichen Handlungen suchten wir Verstrickungen und Verwebungen, die dynamische Strukturen und Systeme bildeten, die Öffnungen und Wege als Kompositionselemente für Blickpunktwechsel und Reflexionsschleifen anboten.



1999 – 2001

Galerie für Gegenwartsstricken

mit Susanne Joachim und Chris Richter

Info
Die Galerie für Gegenwartsstricken war eine Künstler*innengruppe, ein Kunstprojekt, zwischendurch ein Ort und schließlich eine elfteilige Fotografieserie. Über zwei Jahre lief eine dialogische Tauschabfolge zwischen Personen unterschiedlicher Generationen. Kommunikationsmedien und Tauschobjekte waren Fotografien und Strickaccessoires, wie Mützen, Schals oder Strümpfe.

– Abbildungen –

Stacks Image 2067

Frau Salger, Galerie für Gegenwartsstricken, 2001

  •  Aus der Serie

    Aus der Serie "Galerie für Gegenwartstricken"

  •  Aus der Serie

    Aus der Serie "Galerie für Gegenwartstricken"

  •  Aus der Serie

    Aus der Serie "Galerie für Gegenwartstricken"

Ablauf

• 1999 besuchte ich in Kassel Strickclubs, denen ich die Galerie für Gegenwartsstricken mit ihrem Projektverlauf vorstellte. Elf Teilnehmerinnen im Rentenalter schlossen sich dem Projekt an.

• Sie strickten Accessoires, wie Mützen, Schals, Socken oder Handschuhe. Wir tauschten diese gegen für sie angefertigte, gerahmte Fotos, mit Motiven ihrer Wahl, aus Kassel oder Umgebung.

• Im Herbst portraitierten wir die Damen: jeweils in ihren Wohnräumen und mit den getauschten Motivfotografien im Hintergrund.

• Im Dezember 2000 eröffneten wir für eine Woche einen Raum: die Galerie für Gegenwartsstricken. Wir präsentierten und vermittelten in dieser Zeit die Fotoportraits mit den Strickobjekten an Leute, etwa in unserem Alter.

Sie hatten nun erstens ein Strickaccessoire und zweitens ein Portrait von der Person, die dieses strickte. Das Foto zeigte zudem einen Ausschnitt ihrer Wohnungen und jenes Foto mit Wunschmotiv, das sie gegen das Strickaccessoire getauscht hatte. Sie sollten auch ein entsprechendes Portraitfoto der jüngeren Teilnehmer*innen erhalten.

• Im Mai 2001 fotografierten wir diese in ihren Wohnräumen, bekleidet mit den Strickobjekten, im Hintergrund die dazu gehörigen Fotografien der Damen.

• Wir überreichten ihnen das jeweilige Bild. Sie konnten sehen, wer ihr Strickobjekt trug und ausschnittsweise, wo ihr eigenes Portrait mit ihrem Wunschmotiv hing.

Die einen hatte nun ein oder zwei Strickobjekte und ein Foto, die anderen zwei Fotos.

• Abschließend durften wir die elf strickenden Teilnehmerinnen des Projekts noch einmal portraitieren, dieses Mal mit ihren beiden gerahmten Fotos im Hintergrund

• So entstand die Fotografieserie Galerie für Gegenwartsstricken. Sie zeigt die Protagonist*innen des Projekts und die Stationen des Entstehungsprozess.

Wir trafen uns anschließend mit allen Teilnehmer*innen des Projekts zu einer Kaffee-und-Kuchen-Runde und zu einer Präsentation der abschließenden Fotografieserie.

Ablauf

• 1999 besuchte ich in Kassel Strickclubs, denen ich die Galerie für Gegenwartsstricken mit ihrem Projektverlauf vorstellte. Elf Teilnehmerinnen im Rentenalter schlossen sich dem Projekt an.

• Sie strickten Accessoires, wie Mützen, Schals, Socken oder Handschuhe. Wir tauschten diese gegen für sie angefertigte, gerahmte Fotos, mit Motiven ihrer Wahl, aus Kassel oder Umgebung.

• Im Herbst portraitierten wir die Damen: jeweils in ihren Wohnräumen und mit den getauschten Motivfotografien im Hintergrund.

• Im Dezember 2000 eröffneten wir für eine Woche einen Raum: die Galerie für Gegenwartsstricken. Wir präsentierten und vermittelten in dieser Zeit die Fotoportraits mit den Strickobjekten an Leute, etwa in unserem Alter.

Sie hatten nun erstens ein Strickaccessoire und zweitens ein Portrait von der Person, die dieses strickte. Das Foto zeigte zudem einen Ausschnitt ihrer Wohnungen und jenes Foto mit Wunschmotiv, das sie gegen das Strickaccessoire getauscht hatte. Sie sollten auch ein entsprechendes Portraitfoto der jüngeren Teilnehmer*innen erhalten.

• Im Mai 2001 fotografierten wir diese in ihren Wohnräumen, bekleidet mit den Strickobjekten, im Hintergrund die dazu gehörigen Fotografien der Damen.

• Wir überreichten ihnen das jeweilige Bild. Sie konnten sehen, wer ihr Strickobjekt trug und ausschnittsweise, wo ihr eigenes Portrait mit ihrem Wunschmotiv hing.

Die einen hatte nun ein oder zwei Strickobjekte und ein Foto, die anderen zwei Fotos.

• Abschließend durften wir die elf strickenden Teilnehmerinnen des Projekts noch einmal portraitieren, dieses Mal mit ihren beiden gerahmten Fotos im Hintergrund

• So entstand die Fotografieserie Galerie für Gegenwartsstricken. Sie zeigt die Protagonist*innen des Projekts und die Stationen des Entstehungsprozess.

Wir trafen uns anschließend mit allen Teilnehmer*innen des Projekts zu einer Kaffee-und-Kuchen-Runde und zu einer Präsentation der abschließenden Fotografieserie.


1997 – 2003

Museum für werdende Kunst (MWK)

mit Kathleen Rahn, Matthias Weidmann, Tilly Henselleck,
Manuela Osterburg, Christoph Liebig, Susanne Joachim,
Katja van Osterhout, Jens Kloppmann, Rena Rädle

mit Kathleen Rahn, Matthias Weidmann, Tilly Henselleck, Manuela Osterburg, Christoph Liebig, Susanne Joachim, Katja van Osterhout, Jens Kloppmann, Rena Rädle

interdisziplinäre Künstler*innengruppe – Dialogskulptur

Info
Das Museum für werdende Kunst war eine Künstler*innengruppe. In die Projekte und Inszenierungen bezogen wir Austausch konzeptionell mit ein. Dialogische Handlungen wurden, ähnlich Objekten, als kompositorische Elemente verstanden und das Museum für werdende Kunst schließlich auch als Dialogskulptur.

2003
– Treppenaufsatz, Installationen zu DisSimile – Prospektionen junger europäischer Kunst, Kunsthalle Baden-Baden
2002

– Zwischenstop, Installation zum Symposium Gegen das Warten, Stadtgalerie Bern
2001
– Romance, Installation eines virtuellen Kunstwerks auf dem Mars,
für mars-patent.org
2000
– Eine Architektur für das Museum für werdende Kunst, Kulturbahnhof Kassel, Ausstellung, Vorträge, Katalog (Triton Verlag, Wien)
– Intermezzo IV, Buchmesse Leipzig
– missing fields bei My world is not enough, Fridericianum Kassel
– Suppentheorie bei Ufo-Strategien, Edith-Ruß-Haus, Oldenburg
1999
– Intermezzo III, Fishing for Compliments, Buchmesse Frankfurt a.M.
– Erste Edition, HAUS, Kassel
1998
– Intermezzo II, bei Phase 4, Künstlerhaus, Stuttgart
– Intermezzo I, Kulturbahnhof Kassel
– Eine Architektur für das Museum für werdende Kunst,
Vortragsreihe, Workshops und Ausstellung, Frankfurt a.M.

Info
Das Museum für werdende Kunst war eine Künstler*innengruppe, deren Projekte und Ausstellungsbeteiligungen programmatisch dialogorientierte Konzeptionen zugrunde lagen. Dialogische Elemente wurden als Objekte und Kompositionselemente verstanden.

Dass etwas, das einschließt und archiviert – ein Museum – mit etwas verbunden werden sollte, das es noch gar nicht gibt oder als unfertig verstanden werden kann – werdende Kunst – brachte uns in ein unlösbares, inspirierendes Spannungsfeld. Aus diesem heraus entwickelte sich das Museum für werdende Kunst zu einer dynamischen Dialogskulptur.


2003
– Treppenaufsatz, Installationen zu DisSimile – Prospektionen junger europäischer Kunst, Kunsthalle Baden-Baden
2002
– Zwischenstop, Installation zum Symposium Gegen das Warten, Stadtgalerie Bern
2001
– Romance, Installation eines virtuellen Kunstwerks auf dem Mars, für mars-patent.org
2000
– Eine Architektur für das Museum für werdende Kunst, Kulturbahnhof Kassel, Ausstellung, Vorträge, Katalog (Triton Verlag, Wien)
– Intermezzo IV, Buchmesse Leipzig
– missing fields bei My world is not enough, Fridericianum Kassel
– Suppentheorie bei Ufo-Strategien, Edith-Ruß-Haus, Oldenburg
1999
– Intermezzo III, Fishing for Compliments, Buchmesse Frankfurt a.M.
– Erste Edition, HAUS, Kassel
1998
– Intermezzo II, bei Phase 4, Künstlerhaus, Stuttgart
– Intermezzo I, Kulturbahnhof Kassel
– Eine Architektur für das Museum für werdende Kunst, Vortragsreihe, Workshops und Ausstellung, Frankfurt a.M.

Eine Architektur für das MWK

Kulturbahnhof Kassel, 2000
Cassellastraße, Frankfurt a.M, 1999

– Abbildungen –

Stacks Image 2003

Da es uns unmöglich erschien, eine Architektur für das MWK zu definieren, gaben wir die Herausforderung weiter und lobten einen Architekturwettbewerb aus. Wer teilnahm, wurde ausgestellt und im Katalog präsentiert. Zuvor gab es eine zweiwöchige Workshop- und Vortragsreihe in Frankfurt a.M., auf der Fragen nach einer Architektur für eine imaginäre Institution und die Verknüpfungen nichtstofflicher mit stofflicher Kunst und Architektur diskutiert und in experimentellen Workshops fortgesetzt wurden.

  •  Cassellastraße, Frankfurt a.M, 1999

    Cassellastraße, Frankfurt a.M, 1999

  •  Kulturbahnhof Kassel, 2000

    Kulturbahnhof Kassel, 2000

Intermezzo IV

Buchmesse Leipzig, 2000
Museumskräutergarten

– Abbildungen –

Stacks Image 1660

Der Stand war als karge Zelle konzipiert. Wir boten Kräutersamen für einen Museumsgarten an. Aus diesen wuchs, in unbekannte Richtungen verteilt, der Kräutergarten des MWKs.

  •  Messestand

    Messestand

  •  Käuter, Waschbecken, Edition Kräutergarten

    Käuter, Waschbecken, Edition Kräutergarten

  •  Einsendungen von Fotos des Kräutergartens nach der Messe

    Einsendungen von Fotos des Kräutergartens nach der Messe

missing fields

Fridericianum Kassel, 1999
Dialog und Orientierung

– Abbildungen –

Stacks Image 1679

Die astronomischen Begriffe Revolution und Rotation mit den Planetennamen unseres Sonnensystems standen auf der Eingangsseite, ein Kompass drehte sich kontinuierlich in der Mitte des Raumes. 180 Einsendungen in Postkartenformat hingen über zwei Wände verteilt: Bilder von Freunden und Bekannten des MWKs von dem, was ihnen fehlte oder als nächstes eintreffen würde.

Intermezzo III

Buchmesse Frankfurt, 1999
Fishing for compliments

– Abbildungen –

Stacks Image 1645

Am Stand lief ein Video mit einem Angler, während wir auf der Messe mit einer Box voll mit Komplimenten unterwegs waren.

Intermezzo II

Künstlerhaus Stuttgart, 1998
Optionsscheine

– Abbildungen –

Stacks Image 1580

Mittels eines Tests konnten wir eine überdurchschnittliche Inspirationsfähigkeit unserer Besucher*innen nachweisen. Zudem boten wir Optionsscheine zum Kauf eines Editionsexemplars an. Ein Jahr später war dies ein dokumentarisches Foto mit den Avataren der Käufer*innen der Optionsscheine. Darauf war zu sehen, wie wir mit ihnen zu neuen Ufern aufbrachen.

Intermezzo I

Kulturbahnhof Kassel, 1998
Anfänge

– Abbildungen –

Stacks Image 1598

In einem lehrstehenden Laden luden wir zum ersten Austausch mit dem MWK ein – über etwas, das niemals fertig sein kann. In der Bahnhofshalle installierten wir große Sitzkissen mit Aufnahmen von Ausstellungen und anderen Kunstevents.

Eine Architektur für das MWK

Kulturbahnhof Kassel, 2000
Cassellastraße, Frankfurt a.M, 1999

– Abbildungen –

Stacks Image 2268

Da es uns unmöglich erschien, eine Architektur für das MWK zu definieren, gaben wir die Herausforderung weiter und lobten einen Architekturwettbewerb aus. Wer teilnahm, wurde ausgestellt und im Katalog präsentiert. Zuvor gab es eine zweiwöchige Workshop- und Vortragsreihe in Frankfurt a.M., auf der Fragen nach einer Architektur für eine imaginäre Institution und die Verknüpfungen nichtstofflicher mit stofflicher Kunst und Architektur diskutiert und in experimentellen Workshops fortgesetzt wurden.

  •  Cassellastraße, Frankfurt a.M, 1999

    Cassellastraße, Frankfurt a.M, 1999

  •  Kulturbahnhof Kassel, 2000

    Kulturbahnhof Kassel, 2000

Intermezzo IV

Buchmesse Leipzig, 2000
Museumskräutergarten

– Abbildungen –

Stacks Image 2233

Der Stand war als karge Zelle konzipiert. Wir boten Kräutersamen für einen Museumsgarten an. Aus diesen wuchs, in unbekannte Richtungen verteilt, der Kräutergarten des MWKs.

missing fields

Fridericianum Kassel, 1999
Dialog und Orientierung

– Abbildungen –

Stacks Image 2251

Die astronomischen Begriffe Revolution und Rotation mit den Planetennamen unseres Sonnensystems standen auf der Eingangsseite, ein Kompass drehte sich kontinuierlich in der Mitte des Raumes. 180 Einsendungen in Postkartenformat hingen über zwei Wände verteilt: Bilder von Freunden und Bekannten des MWKs von dem, was ihnen fehlte oder als nächstes eintreffen würde.

Intermezzo III

Buchmesse Frankfurt, 1999
Fishing for compliments

– Abbildungen –

Stacks Image 2216

Am Stand lief ein Video mit einem Angler, während wir auf der Messe mit einer Box voll mit Komplimenten unterwegs waren.

Intermezzo II

Künstlerhaus Stuttgart, 1998
Optionsscheine

– Abbildungen –

Stacks Image 2197

Mittels eines Tests konnten wir eine überdurchschnittliche Inspirationsfähigkeit unserer Besucher*innen nachweisen. Zudem boten wir Optionsscheine zum Kauf eines Editionsexemplars an. Ein Jahr später war dies ein dokumentarisches Foto mit den Avataren der Käufer*innen der Optionsscheine. Darauf war zu sehen, wie wir mit ihnen zu neuen Ufern aufbrachen.

Intermezzo I

Kulturbahnhof Kassel, 1998
Anfänge

– Abbildungen –

Stacks Image 2179

In einem lehrstehenden Laden luden wir zum ersten Austausch mit dem MWK ein – über etwas, das niemals fertig sein kann. In der Bahnhofshalle installierten wir große Sitzkissen mit Aufnahmen von Ausstellungen und anderen Kunstevents.



2001 – 2003

Eutropa

mit Patricia Sevilla-Cordia

Kontinent, Reiseführer und Ausstellung mit „Malerei und Zeichnungen von Fischen und Reptilien in Korallenriffen und tropischem Gestrüpp“

Infos

20 Künstler*innen haben sich in Häusern mit Aquarien und Terrarien ein Reptil oder einen Fisch aus tropischen Gegenden ausgesucht und ihre daraufhin angefertigten Bilder den jeweiligen Häusern zur permanenten Ausstellung geschenkt. Fotos zur Dokumentation und kurze begleitende Texte der Künstler*innen kamen mit Reiseinfos zum Ort auf die Eutropa Website.

„Eutropa ist ein neuer Kontinent, der fragmentiert und verteilt in Europa entsteht. Das wird seit Anfang des Jahrtausends einer immer größeren Öffentlichkeit bewusst. Mit Eutropa als Ausstellungsprojekt entsteht ein Online-Reiseführer für diesen neuen Kontinent, der sich kutlurell, klimatisch und landschaftlich bestens als Reiseziel eignet. Der Reisefüher ist auch der Ausstellungskatalog der eutropaweiten Ausstellung."

Website
Online 2003 – 2005

– Screenshots –

Stacks Image 2042
  •  Künstler*innenkarte

    Künstler*innenkarte

  •  Susanne Kriemann, Katzenhai, De Aquarium Specialist

    Susanne Kriemann, Katzenhai, De Aquarium Specialist

  •  Filip van Dingenen, Spornschildkröte, Parc Paradiso

    Filip van Dingenen, Spornschildkröte, Parc Paradiso



2001 – 2003

Kidnapping Europe

mit Christina Clar

Info
Über Migrationsgeschichte(n) im Austausch, wollten wir unseren eigenen, als beengt gefühlten Raum diesbezüglicher Vorstellungen öffnen und in Dialog führen. Darüber, wie sich Erzählformen entwickeln, wie sich Vorstellungen von Migration verändern und fortwährend anders interpretiert werden können. Darüber, wie sich Informationen, Wissen, Urteile, Träume mitbewegen, mit ändern, profan, poetisch. Einige Jahre und viele bereichernde Reisen, Recherchen, Gespräche später konnten wir zwei von zuvor vier geplanten Umsetzungen realisieren, einen installativen Raum mit visuellen, auditiven, gedanklichen Impressionen in Los Angeles und eine Compilation mit Musik zum Projekt.

2003
– Rauminstallation Turning Dreams and Shifting Harbors, auf dem Kunstfestival L.A. International, Los Angeles, U.S.A.
– dreimonatige Residence bei Raid Projects in Los Angeles: Interviews, Stadtwanderungen, abschließende Ausstellung
Turning Dreams and Shifting Harbors, Musik-Compilation, beim Label beaurivage
– Running Rooms, Sticking Alley
, Recyclart, Brüssel, Belgien, Rauminstallation und Releasekonzert der Musik CD

Turning Dreams and Shifting Harbors

Raid Projects, Los Angeles, 2003

– Abbildungen –

Stacks Image 1843

Turning Dreams and Shifting Harbours, Ausstellung bei Raid Projects, Los Angeles, 2003

  •  Raumansicht

    Raumansicht

  •  Zeichnungen von Touren durch Los Angeles

    Zeichnungen von Touren durch Los Angeles

  •  Zeichnungen von Touren durch Los Angeles

    Zeichnungen von Touren durch Los Angeles

  •  Tischplattform

    Tischplattform